Geschichtschronik der PEKING

25. Februar 1911

Die PEKING wurde nach dem Bau auf der Werft Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel gelassen.

16. Mai 1911

Ablieferung an den Auftraggeber Reederei F. Laeisz aus Hamburg.

22. Juni 1911

Das Segelschiff verließ Hamburg zum ersten Mal unter der Führung des Kapitäns Hinrich Nissen. Es transportierte in den folgenden Jahren Salpeter von einigen Städten in Chile nach Europa.

1914

Nach der Ankunft am 28. August 1914 in Valparaíso/Chile musste die PEKING in dort interniert werden. Die Kriegslage ließ eine Rückreise nicht zu.

1920

Unter der Führung von Heinrich August Georg Oellrich segelte die PEKING zurück nach London.
Nach dem Vertrag von Versailles musste die PEKING an Italien abgeliefert werden. Da es dort keine Verwendung für sie gab, blieb das Schiff in London.

1923

Die Reederei F. Laeisz kaufte ihr Schiff für 8500 englische Pfund Sterling zurück. Unter der erneuten Führung von Heinrich August Georg Oellrich segelte die PEKING wieder nach Chile.

1927

Das Poopdeck der PEKING wurde um zehn Meter verlängert, da sie nun als frachtfahrendes Segelschulschiff genutzt werden sollte. Nach diesen Baumaßnahmen besegelte die PEKING wieder die gewohnten Routen nach Chile.

1928–1931

Unter dem Kommando von Kapitän Max Jürgen Heinrich Jürs wurde das Schiff die längste Zeit geführt und machte in dieser Zeit 3 Rundreisen Hamburg – Chile – Hamburg

9. September 1932

Die Shaftesbury Homes and Arethusa Training Ship Co. in England kaufte das Segelschiff für 6250 Pfund Sterling. Im Medway River wurde die PEKING fest vor Anker gelegt und in Rochester zum Schulschiff umgebaut. Sie wurde umbenannt in ARETHUSA.

1939–1945

Nach Beginn des zweiten Weltkriegs wurde die ARETHUSA von der Royal Navy requiriert und nach Salcombe gebracht. Dort wurde das Schiff in HMS PEKING umbenannt, da es schon ein Schiff mit dem Namen ARETHUSA bei der Royal Navy gab.

1974

Das South Street Seaport Museum in New York kaufte das Schiff für 70 000 Pfund Sterling.

1975

Die ARETHUSA wurde nach New York geschleppt. Dort erhielt das Segelschiff den Originalnamen PEKING zurück. Sie trug außerdem wieder die alten Farben der Reederei F. Laeisz. Da der Zustand des Schiffes sehr schlecht war, mussten viele Schiffsteile ausgebessert oder erneuert werden.

12. November 2015

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschloss die PEKING nach Hamburg zu holen, da es in New York keinen Platz mehr für das Schiff gab. Die Stiftung Hamburg Maritim wurde mit der Rückholung und Restaurierung der PEKING beauftragt.

7. September 2016

Verholung der PEKING von Ihrem langjährigen Liegeplatz am South Street Seaport Museum, Pier 16 in Manhattan, New York, zur Werft Caddell Dry Dock & Repair Co., auf Staten Island, führt die Vorbereitungen auf die späteren Überführung der PEKING in die europäische Reparaturwerft.

2017

Die Überführung der PEKING in eine deutsche Reparaturwerft soll im zweiten Quartal 2017 erfolgen.