Zukünftige Nutzung & Hafenmuseum

Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am 12. November 2015, eine Zuwendung in Höhe von 120 Millionen Euro für den Aufbau des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg zur Verfügung zu stellen. Bis zu 26 Millionen Euro sollen dabei in die Rückholung und Restaurierung der PEKING investiert werden. Die Stiftung Hamburg Maritim entschied sich daraufhin am 26. April 2016, die PEKING vom New Yorker „South Street Seaport Museum" zur Restaurierung zu übernehmen. Dabei hatten der Beirat und das Kuratorium die Entscheidung einstimmig befürwortet, da es der Zweck der Stiftung ist, historische Schiffe für die Öffentlichkeit zu erhalten. Die Machbarkeit des Vorhabens wurde zuvor durch ein unabhängiges Gutachten geprüft und bestätigt.

Die Viermastbark PEKING verblieb bis September an ihrem Liegeplatz im „South Street Seaport Museum" in New York. Am 9. September 2016 wurde sie in eine New Yorker Werft verholt, wo die Vorbereitungen für den Rücktransport per Dockschiff nach Deutschland getroffen werden. Der Transport der PEKING auf einem Dockschiff erfolgt voraussichtlich im zweiten Quartal 2017.

Zu welcher Werft in Deutschland die Viermastbark transportiert wird, muss noch entschieden werden. Dazu erfolgen die Werftauschreibungen von Hamburg aus.

Die Restaurierung der PEKING in Deutschland wird ungefähr drei Jahre dauern. Nach Fertigstellung aller Restaurierungsarbeiten wird das Eigentum des Schiffes übergehen von der Stiftung Hamburg Maritim (SHM) an die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH), zu der das Deutsche Hafenmuseum gehört. Die PEKING wird in die Ausstellung des Deutschen Hafenmuseums eingegliedert und soll dort eine herausragende Attraktion werden.