Aktuelles vom 04.09.2017

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PEKING in der Werft - die Masten sind gezogen

Die PEKING liegt im Trockendock

Seit dem 2. August lag die PEKING am Kai der Peters Werft. In dieser Zeit wurden mit dem Kran die Masten gezogen und an Land abgelegt und das vergammelte Holzdeck entfernt.

Nun ist das Schiff mit Schlepperhilfe in das überdachte Trockendock verholt worden, wo die Arbeiten am Rumpf in Angriff genommen werden.

Der NDR war dabei: hier den Bericht ansehen

Auch das Dithmarscher Tageblatt berichtet: (PDF)

Im Trockendock werden jetzt die Arbeiten angepackt, die das langfristige Weiterbestehen der PEKING ermöglichen sollen. Die dabei umfangreichste Aufgabe: der Boden des Schiffes wird nahezu komplett erneuert und mit Ballasttanks versehen.


Zweimaster PEKING

 

In den USA wurden irgendwann Spanplatten auf dem Deck verlegt, weil es teilweise schadhaft war. Zu jener Zeit vermutlich die finanziell einzig mögliche Notlösung, um überhaupt weiterhin Besucher auf dem Schiff herumlaufen lassen zu können.

Allerdings sind die Holzplanken darunter natürlich weiter verrottet und müssen komplett entfernt werden. Die Wassergräben an Deck wurden teilweise mit Zement ausgegossen, da kommt man nur mit dem Presslufthammer weiter, genau wie bei dem Zement im Schiffsboden.

Unter Deck wurde in der Zeit als Schulschiff in England für die Beherbergung einer großen Menge Kadetten Wohnräume eingebaut. Da das Schiff in den Originalzustand von ca. 1927/28 versetzt werden soll, müssen diese Einbauten wieder ausgebaut werden, bevor man daran gehen kann, die Substanz des Schiffes wiederherzustellen.

Besonders schade: viele wichtige Teile für den Betrieb einer Viermastbark sind leider nicht mehr vorhanden! Es fehlt unter anderem der Hauptsteuerstand (vor dem Deckshaus), weiterhin diverse Brasswinden, Fallwinden, Gangspills, ein Anker und natürlich nicht zuletzt die Rettungsboote.

Was noch vorhanden ist, wartete darauf, von ehrenamtlichen Kräften unseres Vereins aufgearbeitet zu werden. Dazu freuen wir uns auf und über weitere Mitstreiter!

Bilder: Susanne Kolarnielsen, Albert Pörschke

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